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Otto-Friedrich-Universität Bamberg |
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ALLGEMEINE INFORMATIONEN Stadt/Kultur Bamberg ist eine kleine, aber quirlige Universitätsstadt mit 70.000 Einwohnern, mit historischem Geist und einem ausgeprägten kulturellen Leben. Die pittoreske Stadtkern wird vom spätromanischen Dom überragt, ist fast vollständig erhalten und wurde 1993 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Das öffentliche Leben wird zusehends von der Universität mit 10.000 Studierenden geprägt. So ist in der Altstadt rund um die Universität eine lebendige Studentenszene mit Buchläden, Restaurants, Bistros und Cafés entstanden, und im Sommersemester verwandelt sich die Austraße mit ihren Straßencafés (zu studentischen Preisen) regelmäßig in eine Openair-Mensa. Zur hohen Lebensqualität tragen neben dem historischen Ambiente, der übersichtlichen Größe und der fränkischen Gemütlichkeit ihre idyllische Lage und ihre Biergärten sowie niedrige Lebenshaltungskosten bei. Zu den kulturellen Highlights gehören die weltberühmten Bamberger Symphoniker und das E. T. A. Hofmann-Theater, aber auch zahlreiche Kneipen am Fuß des Domberges. Universität Die Wurzeln der Universität reichen in die Anfänge Bambergs zurück. Denn als Kaiser Heinrich II. im Jahre 1007 das Bistum Bamberg gründete, stattete er seine Stiftungen großzügig mit Bibliotheken aus, in denen schon im 11. Jahrhundert das Studium blühte. 1586 wurde von Fürstbischof Ernst von Mengersdorf zur Priesterausbildung das »Seminarium Ernestinum« gegründet und in einem Karmelitenkloster am Ort des heutigen Gebäudes (An der Universität 2) untergebracht. 1648 durch Fürstbischof Melchior Otto Voit von Salzburg zur »Academia Ottoniana« erhoben und im Laufe der Zeit auf vier Fakultäten erweitert, erhielt die Akademie 1773 den Titel »Universitas Ottoniana-Fridericiana«. Nach deren Auflösung im Zuge der Säkularisation im Jahre 1803 wurden die philosophische und die theologische Fakultät als »Lyzeum« weitergeführt. 1923 wurde das »Lyzeum« zur Philosophisch-Theologischen Hochschule ausgebaut, 1972 mit der Pädagogischen Hochschule zur Gesamthochschule vereint und 1979 erneut zur Universität erhoben, die seit 1988 auch wieder ihren alten Namen »Otto-Friedrich-Universität« trägt. So kann sich die Otto-Friedrich-Universität rühmen, die älteste und jüngste Universität Bayerns zugleich zu sein. Sie setzt als einzige Universität Bayerns einen klaren profilbildenden Schwerpunkt auf den Bereich der Geisteswissenschaften, was besonders günstige Bedingungen für interdisziplinäre geisteswissenschaftliche Studien schafft. Seit 2009 ist sie in vier Fakultäten gegeliedert. Die Fakultät für Geistes- und Kulturwissenschaften (einschließlich der katholischen Theologie) umfasst gut die Hälfte der Professessoren. Sie und die Fakultät für Humanwissenschaften sind in historischen Gebäuden im Herzen der Altstadt untergebracht. Die Fakultät für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften sowie die Fakultät für Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik bilden dagegen eine moderne Campusuniversität in der Feldkirchenstraße. 2011 wird am Ufer der Regnitz nördlich der Altstadt im ehemaligen Erba-Gelände am Rand der Landesgartenschau ein dritter Standort eröffnet. So ist die Universität zwar auf drei Standorte verteilt, doch sind alle mit dem Fahrrad oder mit Bussen in wenigen Minuten erreichbar. Wohnsituation In zehn Wohnheimen mit 1295 Plätzen und zahlreichen zusätzlichen Angeboten an Wohngemeinschaften ist die Wohnsituation entspannt. Im Büro des AStA befindet sich eine Kartei privater Wohnungsangebote, so dass man schnell ein preiswertes Dach über den Kopf finden kann. Kirche am Ort Bamberg ist seit seiner Gründung stark kirchlich geprägt, war lange Fürstbistum und ist seit 1818 Erzbistum. Zahlreiche Pfarr- und Klosterkirchen prägen bis heute den Charakter der auf sieben Hügeln gelegenen Bergstadt. Das christliche Leben in Bamberg ist zum einen geprägt von Traditionsbewusstsein, zum anderen aber auch von Offenheit für neue Formen des Gemeinde- und Gemeinschaftslebens, von der vor allem auch junge Leute profitieren. Geschichte und aktuelle Situation Am 1. Oktober 2010 wurde die theologische Fakultät als »Institut für Katholische Theologie« in die Fakultät für Geistes- und Kulturwissenschaften integriert, mit der sie schon lange intensive Kooperationen insbesondere in den Fächern Philosophie und Geschichte, vor allem aber Judaistik und Islamwissenschaften verbindet. So wurde 2003 aus den genannten Fächern heraus ein gemeinsames »Zentrum für Interreligiöse Studien« gegründet. Das Institut für katholische Theologie ist in einem barocken Jesuitenkloster untergebracht, das 1696–1742 als Vierflügelanlage um einen grünen Innenhof errichtet wurde, der von einem imposanten Schwarznussbaum überdacht wird. Das Prunkstück des Gebäudes ist die historische Klosterbibliothek von 1742, die noch heute dem Philosophie- und Theologiestudium dient. Da die Universitätsbibliothek in fünf Teilbibliotheken über die Stadt verteilt ist, ergeben sich kurze Wege in die Bibliothek, so dass die Zeit in freien Stunden optimal zum Studium genutzt werden kann. Im Zentrum des Lehrangebotes stehen die Lehramtsstudiengänge, die an anderen Fakultäten neben dem kanonischen Studiengang zur Ausbildung von Priestern, Pastoralassistentinnen und -assistenten oftmal nur eine Schattendasein fristen. So werden in Bamberg alle bayerischen Lehramtsstudiengänge (für Grund-, Haupt-, Real- und Berufsschulen sowie für Gymnasien) angeboten. Seit 2004 wurden, ergänzend zu den Lehramtsstudiengängen, aber auch neue BA- und MA-Studiengänge wie »Theologische Studien«, »Interreligiöse Studien. Judentum – Christentum – Islam« oder »Religion und Bildung« aufgebaut, die eine erheblich größere Vielfalt an Fachkombinationen erlauben. So ist es – um nur ein Beispiel zu nennen – möglich, in sechs Semestern einen BA für katholische Theologie, Judaistik und Islamwissenwissenschaften (oder andere Fächer wie Kommunikationswissenschaften oder Politologie) und in weiteren vier Semestern einen MA in »Theologischen Studien« oder »Interreligiösen Studien« zu erwerben. Aufbau des Institutes Lehrstuhl für Alttestamentliche Wissenschaften Lehrstuhl für Neutestamentliche Wissenschaften Lehrstuhl für Kirchengeschichte und Patrologie Lehrstuhl für Fundamentaltheologie und Dogmatik Lehrstuhl für Theologische Ethik Lehrstuhl für Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts Professur für Pastoraltheologie und Kerygmatik (Kooperation mit Regensburg) Studiengänge/Abschlüsse alle bayerischen Lehramtsstudiengänge mit Staatsexamina - Grundschule (Unterrichtsfach oder Didaktikfach) - Hauptschule (Unterrichtsfach oder Didaktikfach) - Realschule - Gymnasium BA- und MA- Studiengänge des Instituts für Katholische Theologie - BA Theologische Studien (Nebenfach und Erweitertes Nebenfach) - MA Theologische Studien (Ein-Fach-Master; konsekutiv) - MA Religion und Bildung (Ein-Fach-Master; nicht konsekutiv) BA- und MA-Studiengänge unter wesentlicher Beteiligung des Instituts für Katholische Theologie - BA Judaistik (Nebenfach und Erweitertes Nebenfach) - BEd Berufliche Bildung, Fachrichtung Sozialpädagogik - BSc Betriebswirtschaft, Fachrichtung Wirtschaftspädagogik - MA Interreligiöse Studien. Judentum – Christentum – Islam (nicht konsekutiv) - MEd Berufliche Bildung, Fachrichtung Sozialpädagogik (konsekutiv) - MSc Betriebswirtschaft, Fachrichtung Wirtschaftspädagogik (konsekutiv) Schwerpunkte/Besonderheiten Das Institut für Katholische Theologie nutzt konsequent seine Chancen, die ihm die enge Verflechtung mit benachbarten Fächern unter dem gemeinsamen Dach der Fakultät für Geistes- und Kulturwissenschaften an einer kleinen, auf Geisteswissenschaften konzentrierten Universität bietet, - erstens zur Lehrerausbildung für alle bayerischen Lehramtsstudiengänge mit Staatsexamina; - zweitens zum Auf- und Ausbau einer breiten Palette neuer BA- und MA-Studiengänge; - drittens zur Forschung und Lehre unter besonderer Berücksichtigung interreligiöser Beziehungen Begleitung Die Katholische Hochschulgemeinde (KHG) bietet in enger Zusammenarbeit mit der Evangelischen Universitätsseelsorge (ESG) in wöchentlicher Abwechslung Gottesdienste sowie darüber hinaus ein buntes Programm an Veranstaltungen zu unterschiedlichen Themen an. Darüber hinaus vermittelt sie auch ohne weiteres individuelle spirituelle Begleitung. Darüber hinaus sorgt das Mentorat für Lehramtsstudierende mit Fach Katholische Religion für eine intensive Begleitung im Studium sowie zur Überleitung in die spätere Berufstätigkeit in der Schule. Ferner gibt es in Bamberg mehrere Ordensgemeinschaften und geistliche Gruppen, die bewusst Kontakt zu jungen Leuten pflegen, die auf der Suche nach einem Zentrum für Gemeinschaft und spiritueller Begleitung sind. Universitäre Einrichtungen Universität: www.uni-bamberg.de Fakultät Geistes und Kulturwissenschaften Institut für Katholische Theologie Zentrale Studienberatung Fachstudienberatung Katholische Theologie Wohnheime Würzburger Studentenwerk Collegium Oecumenicum Kirchliche Einrichtungen Erzbischöfliches Ordinariat KHG Mentorat für Lehramtsstudierende mit dem Fach katholische Religion Informationsstelle Berufe der Kirche Marianum – Bildungshaus der Karmeliten Stand: 02/2011. Sie haben Ergänzungen oder Berichtigungen? Bitte mailen Sie an Webmaster@studienfuehrer-theologie.de. Vielen Dank!
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