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Theologische Hochschule Chur |
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ALLGEMEINE INFORMATIONEN Stadt/Kultur Chur, Hauptstadt des Kantons Graubünden, liegt ca. 90 km südlich von Lindau und ist die Stadt mit der ältesten Siedlungsgeschichte nördlich der Alpen und damit älteste Schweizer Stadt überhaupt. Einzelne bauliche Funde stammen aus der Jungsteinzeit, die erste schriftliche Erwähnung aus dem Jahr 280 n. Chr. Die 33.500-Einwohner-Stadt liegt im Rheintal, das mit beeindruckenden landschaftlichen Schönheiten aufwartet und sich zu einem beliebten Urlaubsziel entwickelt hat - Graubünden gilt als “Fereien-Ecke” der Schweiz. Das kulturelle Angebot ist der Größe der Stadt entsprechend. Neben den verschiedensten sportlichen Betätigungsfeldern gibt es Kinos und 130 reizende Gaststätten - das dichteste Beizen-Netz der Schweiz. Mit über 300 Geschäften und Einkaufsmöglichkeiten auf kleinem Gebiet bietet Chur zudem das dichteste Einkaufsangebot zwischen Zürich und Lugano. Wohnsituation Die Mieten auf dem privaten Wohnungsmarkt sind moderat, aufgrund des guten Nahverkehrsnetzes ist auch das Wohnen im Umland möglich. Kirche am Ort Das Bistum Chur ist wohl im 4. Jahrhundert entstanden und ist damit eines der ältesten Bistümer nördlich des Alpenkammes. Seit der Teilung des karolingischen Reiches im Jahre 843 bis anfangs des 19. Jahrhunderts gehörte sie dem Metropolitanverband Mainz an. Die Reformation im 16. Jahrhundert hat die kirchlichen Verhältnisse in manchen Teilen der Diözese erheblich verändert und den weiteren Gang der Geschichte stark beeinflusst. Gewissermassen als Kompensation für verlorene Gebietsteile (Vintschgau und Teile von Vorarlberg) unterstellte der Papst im Jahre 1819 dem Oberhirten von Chur beträchtliche Gebietsanteile des Bistums Konstanz (Ob- und Nidwalden, Teile von Uri, Schwyz, Glarus und Zürich). Im Jahre 1823 wurde für geraume Zeit das Doppelbistum Chur-St. Gallen errichtet. Durch die Errichtung des Erzbistums Vaduz am 2. Dezember 1997 hat Papst Johannes Paul II. das Fürstentum Liechtenstein vom Bistum Chur abgetrennt. Auf dem Territorium des in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts neu eingeteilten Bistums gibt es nunmehr sowohl eigentliche katholische Stammlande (Bündner Oberland, Urschweiz), als auch gemischt konfessionelle Regionen oder ausgeprochene Diasporagebiete, wobei schon seit einiger Zeit die Tendenz zu beobachten ist, dass die Unterschiede durch gesellschaftliche Wandlungsprozesse verwischt werden. Gleichwohl bestehen nach wie vor beträchtliche Verschiedenheiten in der pastoralen Situation. Geschichte und aktuelle Situation Entstehung und Entwicklung der Theologischen Hochschule Chur sind eng verbunden mit dem geschichtlichen Werdegang des seit dem Jahre 451 bezeugten Bistums. St. Luzi war von Anfang an als vollständige theologische Lehranstalt gegründet. Das Studium Theologicum entfaltete und erweiterte sich im Lauf der Jahrzehnte entsprechend den Erfordernissen der Ausbildung und den kirchlichen Bestimmungen. Diese stete Entwicklung ermöglichte es, dass die Kongregation für das Katholische Bildungswesen am 22. Februar 1968 das bisherige Studium Theologicum von St. Luzi als Theologische Hochschule errichtete. Ihr Magnus Cancellarius ist der jeweils amtierende Bischof von Chur. Die akademischen Ausweise der Hochschule werden seit 1976 vom Kanton Graubünden staatlich anerkannt. Die Hochschule wurde im letzten Studienjahr von 47 Studierenden besucht, was eine angenehme Arbeitsatmosphäre garantiert. Sie bereitet auf den Dienst in der Seelsorge vor und steht dazu Priesterkandidaten wie auch Laientheologen offen. Sie liegt am Rande der Stadt auf einer Anhöhe. 2006 wurde die THC Chur von der Schweizerischen Universitätskonferenz als private universitäre Hochschule akkreditiert. Aufbau der Fakultät Lehrstühle: Weitere Fächer und Angebote: Studiengänge/Abschlüsse
Schwerpunkte/Besonderheiten Die Theologische Hochschule Chur ist eine kleine Hochschule, die in ihren spezifischen Rahmenbedingungen einen eigenen, profilierten Weg der theologischen Ausbildung geht. Ihrem Ausbildungskonzept liegt das Leitbild einer pastoralen Ausrichtung bei Wahrung der akademischen Qualität zu Grunde. Damit soll eine Antwort auf die heutigen Anforderungen des kirchlichen Dienstes sowohl für Priester wie für Laientheologen und Laientheologinnen geegen werden. Das Studium soll die Studierenden befähigen, sich pastoralen Herausforderungen in theologisch verantworteter Weise zu stellen. Begleitung Wer sich auf das Priesteramt vorbereitet, findet eine umfassende geistliche Begleitung im Priesterseminar. Die Laienstudierenden und insbesondere die zukünftigen Laientheologinnen und -theologen des Bistums Chur werden durch 2 Mentoren begleitet. Universitäre Einrichtungen Hochschule: www.thchur.ch Theologische Hochschule Chur Bischöfliche Kanzlei der Diözese Chur Priesterseminar St. Luzi Stand: 04/2009. Sie haben Ergänzungen oder Berichtigungen? Bitte mailen Sie an Webmaster@studienfuehrer-theologie.de. Vielen Dank!
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