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Katholische Universität Eichstätt - Ingolstadt |
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ALLGEMEINE INFORMATIONEN Stadt/Kultur Eichstätt liegt mitten im Zentrum des größten Naturparks Deutschlands, dem Altmühltal, und ist mit seinen ca. 13.000 Einwohnern ein idyllischer, überschaubarer Studienort. Aufgrund seiner reizvollen Lage, eingebettet zwischen Hügelketten und der Altmühl, und zahlreicher Sehenswürdigkeiten (Dom, Naturwissenschaftliches Juramuseum mit Archaeopteryx, Willibaldsburg und viele Kirchen) hat sich der (Fahrrad-)Tourismus in den letzten Jahren zu einer wichtigen Einnahmequelle entwickelt. Universität Die KU ist seit 1980 eine staatlich anerkannte Universität mit den gleichen Aufnahmeanforderungen und Abschlussmöglichkeiten wie an anderen Hochschulen und etwa 4.600 Immatrikulierten. Natürlich ist die Zulassung unabhängig von jeder Konfessionszugehörigkeit, es gibt keine speziellen Studiengebühren und die Studierenden haben Anrecht auf die staatliche Studienförderung. Spezifisch ist allein die Option für die Verbindung von Wissenschaft und Religion – ohne jedoch die Freiheit von Forschung und Lehre anzutasten. Die Hochschulgebäude wurden teilweise neu errichtet und befinden sich direkt neben der zentral gelegenen ehem. fürstbischöflichen Sommerresidenz, in der jetzt das Hauptverwaltungsgebäude der KU untergebracht ist. Wohnsituation Da die Eichstätter Studierendenschaft bzgl. ihrer Herkunft bunt gemischt ist (prozentual hoher Ausländeranteil und auch relativ viele Vertreter/innen aus den verschiedenen Bundesländern), hat die überwiegende Mehrheit (ca. 3/4) einen eigenen Wohnsitz in der Stadt und ihrer näheren Umgebung. Wegen der ständig steigenden Studierendenzahlen sieht es auf dem privaten Wohnungsmarkt innerhalb der Stadt ziemlich düster aus, während sich die allgemeine Wohnungsmarktlage insgesamt seit dem Bau der großen (z. T. leerstehenden) Wohnanlage Freiwasser und des Kardinal–Schröffer–Hauses entspannt hat. Kirche am Ort Das Bistum Eichstätt blickt inzwischen auf eine mehr als 1250-jährige Tradition zurück. Der 741 von Bonifatius zum Bischof geweihte Willibald ließ sich in Eichstätt nieder und markierte so die Anfänge des Bistums. Als einer der wenigen deutschen Päpste erlangt 1035 Bischof Gebhard als Victor II. das höchste kirchliche Hirtenamt. Säkularisation und die Zeit des Nationalsozialismus stellten die Diözese wie viele andere vor große Schwierigkeiten des Überlebens und Erneuerns. Heute besitzt Eichstätt eine stabile kirchliche Struktur mit Pfarreien und Ordenshäusern, z. T. mit einer großen Tradition (so zum Beispiel das 1035 gegründete Benediktinerinnenkloster). Geschichte und aktuelle Situation Die Theologische Fakultät geht zurück auf die Gründung des ersten tridentinischen Seminars für Priesterbildung im deutschen Sprachgebiet durch Fürstbischof Martin von Schaumberg (Collegium Willibaldinum) und die spätere Bischöfliche Philosophisch-Theologische Hochschule. Die Theologische Fakultät ist eine unter acht Fakultäten der Universität. Die Hochschulgebäude befinden sich bis auf wenige Ausnahmen neben der zentral gelegenen ehemaligen fürstbischöflichen Sommerresidenz und wurden teilweise neu errichtet. Im Gegensatz zu den anderen Fakultäten bestehen in der Katholischen Theologie mit im Wintersemester 2004/2005. 304 Studierenden, davon 150 im Diplomstudiengang, keine Platzprobleme. Aufbau der Fakultät Fachgebiet Philosophie und Grenzfragen der Theologie Fachgebiet Biblische Theologie Fachgebiet Historische Theologie Fachgebiet Systematische Theologie Fachgebiet Praktische Theologie Studiengänge/Abschlüsse
1. Diplomstudiengang
Schwerpunkte/Besonderheiten An den Lehrstuhl für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte ist das Forschungsvorhaben “Geistliche Literatur des Mittelalters” angegliedert. Am Lehrstuhl für Didaktik der Religionslehre, für Katechetik und Religionspädagogik gibt es den Forschungsschwerpunkt „Eine-Welt-Religionspädagogik“. Einen weiteren Schwerpunkt bildet das Zentralistitut für Ehe und Familie in der Gesellschaft. Hierbei handelt es sich um eine interdisziplinäre Forschungseinrichtung der Kahtolischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Sein Ziel ist die Erforschung der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen des Zusammenlebens von Kindern und Eltern. Die Forschungsprojekte sollen in enger Zusammenarbeit mit Partnern in Kirche, Wirtschaft und Politik konzipiert und umgesetzt werden. Begleitung Das katholisch geprägte Eichstätt bietet eine ganze Reihe an Begleitungsangeboten. Es gibt eine Katholische Hochschulgemeinde, die neben individueller spiritueller Begleitung und regelmäßigen Gottesdiensten etwa auch Workshops zum Thema „Wie lerne ich richtig?“ anbietet. Auf dem Programm stehen auch Ausflüge und Diskussionsforen zu aktuellen (kirchen-) politischen Themen. Das Mentorat für Laientheologen und Lehramtskandidaten hat ebenfalls ein reichhaltiges Programm in petto, der Schwerpunkt hierbei liegt jedoch deutlich auf dem geistlichen Leben. Weiterhin sind die nicht wenigen Ordenshäuser in und um Eichstätt sowie die Pfarrgemeinden Anlaufpunkt zur geistlichen Orientierung und Beratung. Universitäre Einrichtungen Universität: www.ku-eichstaett.de Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt Fachschaft Theologie Kirchliche Einrichtungen Bischöfliches Ordinariat Eichstätt Katholische Hochschulgemeinde Eichstätt Priesterseminar der Diözese Eichstätt Mentorat der ReligionspädagogInnen und LaientheologInnen Offene Tür St. Willibald Stand: 04/2009. Sie haben Ergänzungen oder Berichtigungen? Bitte mailen Sie an Webmaster@studienfuehrer-theologie.de. Vielen Dank!
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