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Philosophisch-Theologische Hochschule Sankt Georgen Frankfurt / Main |
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ALLGEMEINE INFORMATIONEN Stadt/Kultur Wer an die ehemalige freie Reichsstadt denkt, hat zunächst den Flughafen und die hohen Bankentürme in der City vor Augen. Und in der Tat ist Frankfurt einer der wichtigsten Finanzplätze in Europa und seit 1998 auch Sitz der Europäischen Zentralbank. Bereits im Mittelalter florierte hier der Handel, weil sich wichtige Handelsstraßen in Frankfurt kreuzten. Frankfurt am Main ist aber weit mehr als eine Business-Metropole: Frankfurter Buchmesse, Alte und Neue Oper, historische Altstadt sind nur einige Stichworte für eine reiche und abwechslungsreiche Kultur in der Stadt. Dass Johann Wolfgang Goethe Sohn der Stadt ist, versteckt Frankfurt ebenso wenig wie das reiche Museumsangebot: In den letzten Zehn Jahren sind 13 Museen neu entstanden oder ausgebaut worden, darunter ein Filmmuseum, ein Architekturmuseum, das Museum für angewandte Kunst, das Jüdische Museum und das Museum für Moderne Kunst. Besonders erwähnt werden sollte das „Besuchsprogramm der Stadt Frankfurt am Main für jüdische sowie politisch oder religiös verfolgte ehemalige Frankfurter Bürgerinnen und Bürger“, eine Initiative, die Nachahmung verdient hat. Wohnsituation Die Hochschule Sankt Georgen verfügt über kein Studentenwohnheim; Wohnmöglichkeiten müssen selbst gesucht werden. Soweit möglich, können Studierende, die einem Regens oder Ordensoberen unterstehen, im Priesterseminar von Sankt Georgen wohnen. In einigen Fällen kann der AStA der Hochschule Sankt Georgen weiterhelfen (siehe unten stehende Kontaktadresse). Kirche am Ort Im September 2002 feierte das Bistum Limburg, wozu Frankfurt am Main gehört, sein 175-jähriges Bestehen. Die junge Diözese entstand im Zuge der Neuordnung der kirchlichen Strukturen Anfang des 19. Jahrhunderts. Die Kirche in Frankfurt selbst ist geprägt von dem großstädtischen Charakter Frankfurts. Das bedeutet, das kirchliche Leben spielt sich einerseits in den zahlreichen Pfarreien ab, andererseits reagiert die Kirche aber auch auf den hohen Grad an kirchlich nicht gebundenen Menschen mit Gesprächsangeboten und Beratungsstellen. Mit einer ausgezeichneten und immer aktuellen Homepage versucht die Frankfurter Kirche die Hemmschwelle für Interessierte und Ratsuchende zu senken: www.kirche-frankfurt.de. Geschichte und aktuelle Situation Die Philosophisch-Theologische Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main ist eine kirchlich und staatlich anerkannte Wissenschaftliche Hochschule in der Bildungstradition des Jesuitenordens (Societas Jesu). Sie dient der Forschung und Lehre im Gesamtbereich der theologischen Wissenschaften sowie der für sie bedeutsamen philosophischen, human- und naturwissenschaftlichen Disziplinen. Die Hochschule besitzt zwei historische Wurzeln: Zum einen übertrug der Bischof von Limburg, Augustinus Kilian, im Jahre 1926 die Priesterausbildung seiner Diözese dem Jesuitenorden, zum anderen wurde nach dem Krieg die Ausbildung der Jesuiten an die Hochschule in Sankt Georgen verlegt. Ende der 60er Jahre wurden beide Einrichtungen zur Philosophisch-Theologischen Hochschule vereinigt. Dem Bistum Limburg haben sich inzwischen auch die (Erz-)Bistümer Hamburg, Hildesheim und Osnabrück angeschlossen. Seit einigen Jahren vertrauen sich in wachsender Zahl auch ausländische Aufbaustudierende der Hochschule an. Diese bereiten sich für spätere Einsätze in ihrer Heimat vor, wo sie i. d. R. in der philosophischen und theologischen Forschung und Lehre tätig werden. Die Hochschule liegt außerhalb des Stadtkerns von Frankfurt im Stadtteil Sachsenhausen und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Im Wintersemester 2008/09 sind 311 Studierende immatrikuliert, davon 206 im Diplomstudiengang. Aufbau der Hochschule Philosophisches Seminar Studiengänge/Abschlüsse
Der Diplomstudiengang wird im Herbst 2010 durch den modularisierten Magisterstudiengang Katholische Theologie (Mag. theol.) ersetzt. Der neue Studiengang wird die von der Deutschen Bischofskonferenz erlassenen Kirchlichen Anforderungen für die Modularisierung umsetzen, wird aber zugleich wert darauf legen, dass die Schwerpunkte Sankt Georgens in Philosophie und Systematischer Theologie auch in der modularisierten Studienordnung erhalten bleiben. 1. Diplomstudiengang
Schwerpunkte/Besonderheiten Eine Reihe von Instituten ergänzt das fachliche Spektrum der Hochschule. Zu nennen sind das Hugo von Sankt Viktor-Institut für Quellenkunde des Mittelalters, das Institut für Dogmen- und Liturgiegeschichte, das Oswald von Nell-Breuning-Institut für Wirtschafts- und Gesellschaftsethik und das Institut für Pastoralpsychologie und Spiritualität. Im sommer 2009 wird an der Hochschule ein neues, von der Deutschen Bischofskonferenz getragenes Institut für Weltkirche und Mission angesiedelt. Begleitung Zur Förderung der spirituellen Kompetenz, haben die (Erz-)Bischöfe von Hamburg, Limburg und Osnabrück für Studierende aus ihren Bistümern mit Beginn des Wintersemesters 1997/98 die Geistliche Ausbildung an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen eingerichtet. Die Geistliche Ausbildung soll gewährleisten, dass alle, die hauptamtlich einen pastoralen Dienst in der Kirche übernehmen werden, bereits während des Studiums die Grundvollzüge des geistlichen Lebens kennen gelernt, eingeübt und vertieft haben. Die Teilnahme am Programm der Geistlichen Ausbildung steht auch Studierenden aus anderen Bistümern offen. Einrichtungen der Hochschule Hochschule: www.sankt-georgen.de Phil.-Theol. Hochschule Sankt Georgen AStA Sankt Georgen Phil.-Theol. Hochschule Sankt Georgen Studentensekretariat und Prüfungsamt Kirchliche Einrichtungen Bischöfliches Ordinariat der Diözese Limburg Phil.-Theol. Hochschule Sankt Georgen Priesterseminar der Diözese Limburg Mentorin Sr. Dr. Beate Glania MMS Diözesanstelle Berufe der Kirche Stand: 04/2009. Sie haben Ergänzungen oder Berichtigungen? Bitte mailen Sie an Webmaster@studienfuehrer-theologie.de. Vielen Dank!
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