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Albert-Ludwigs-Universität Freiburg |
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ALLGEMEINE INFORMATIONEN Stadt/Kultur Freiburg (www.freiburg.de) ist die sonnenreichste Großstadt Deutschlands und liegt am Südwestrand des Schwarzwaldes, im Dreiländereck. Die nahezu autofreie Altstadt ist durch die prächtigen Häuser, die kunstvolle Straßenpflasterung und die vielen “Bächle” geprägt. Das Leben in der im 11. Jahrhundert gegründeten Stadt mit ihren 197.000 Einwohnern wird stark von den zahlreichen Studierenden der Stadt beeinflusst. Universität 11 Fakultäten bilden die Freiburger Albert-Ludwigs-Universität, dort studieren rund 20.000 Studierende, davon ca. 700 an der Theologischen Fakultät mit einem Frauenanteil von ca. 43%. Die Einrichtungen der Universität verteilen sich auf verschiedene Stadtviertel, wobei die Geisteswissenschaften direkt am Rande der schönen Altstadt residieren. 1989 wurde die „Europäische Konföderation der Oberrheinischen Universitäten" (EUCOR) gegründet um den Austausch von Dozenten/Studierenden und das grenzüberschreitende Studieren zu fördern. Freiburg zählt zu den klassischen Studienorten der Bundesrepublik, und die knapp 28.000 Studierenden der fünf Hochschulen geben der immer noch wachsenden 200.000 Einwohnerstadt ein eigenes Flair. Wohnsituation Seit 1995 ist das Wohnungsangebot gestiegen, die Mieten sind trotzdem hoch. Kirche am Ort Das Erzbistum Freiburg ist die zweitgrößte der 27 Diözesen in Deutschland. 1827 gegründet, ist sie im Vergleich jung; der Landstrich, den das Erzbistum umfasst, besitzt aber eine sehr lange christliche Tradition. Bereits im 6. Jahrhundert kamen als ersten Glaubensboten die Mönche Fridolin, Landolin, Trudpert und Gallus zu den Allemannen an Rhein und Bodensee. Bald etablierten sich Klöstergründungen im Gebiet des heutigen Erzbistums zu Zentren christlichen Lebens, so etwa Säckingen am Hochrhein, Schuttern in der Ortenau oder das Kloster auf der Bodenseeinsel Reichenau. Die Reformbewegung, die im 11. Jahrhundert von der Abtei Cluny ausging, breitete sich auch im südwestdeutschen Raum aus und führte unter anderem zur Gründung des Klosters St. Peter im Schwarzwald, in dem heute das Priesterseminar der Erzdiözese Freiburg untergebracht ist. Die Mehrheit der Menschen, die heute in Freiburg und im Bereich des Erzbistums leben, sind Katholiken, das kirchliche Leben in der Stadt ist vielfältig und umfassend. Geschichte und aktuelle Situation Die Theologische Fakultät Freiburg besteht seit der Gründung der Universität im Jahre 1457. Zu Beginn des 17. Jh. kamen die Jesuiten nach Freiburg und besetzten fast alle Lehrstühle. 1916 entstand der in Deutschland singuläre Lehrstuhl für Christliche Archäologie und Kunstgeschichte, 1925 wurde das Institut für Caritaswissenschaft eingerichtet, 1957 das Raimundus-Lullus-lnstituts für Quellenkunde der Theologie des Mittelalter gegründet, und zuletzt 1995 wurde das Institut für religiöse Volkskunde durch den Arbeitsbereich Frömmigkeits- und kirchliche Landesgeschichte abgelöst. Die Fakultät ist im Stadtkern in den 1911 fertig gestellten Universitäts-Hauptgebäuden untergebracht. Im Gegensatz zu den anderen dort angesiedelten Fachbereichen herrscht in der Theologie keine Enge vor. Im Wintersemester 2004/2005 waren knapp 700 Studierende – davon 253 auf Diplom – eingeschrieben. Aufbau der Fakultät Institut für Biblische und Historische Theologie Institut für Systematische Theologie Institut für Praktische Theologie Studiengänge/Abschlüsse
1. Diplomstudiengang
2. Magisterstudiengang Der Magisterstudiengang beinhaltet entweder 2 Hauptfächer oder 1 Hauptfach und 2 Nebenfächer. Innerhalb der Theologie können vier Themenbereiche ausgewählt werden, so Biblische und Historische Theologie, Philosophie der Religion und des Christentums, Praktische Theologie I mit den Fächern Pastoraltheologie, Religionspädagogik und Liturgiewissenschaft und Praktische Theologie II mit den Fächern Gesellschaftslehre, Kirchenrecht, Caritaswissenschaft und Sozialarbeit. Ein Hauptfach ist mit 60 Semesterwochenstunden, ein Nebenfach mit 40 Semesterwochenstunden abzudecken. Regelstudienzeit sind 9 Semester, davon 4 Semester im Grund- und 5 Semester im Hauptstudium. 3. Diplom-Aufbaustudiengang Caritaswissenschaft Zulassungsvoraussetzung für den viersemestrigen Diplom-Aufbaustudiengang Caritaswissenschaft ist ein abgeschlossenes Hochschul- bzw. Fachhochschulstudium. Die Diplomprüfung des Studiengangs Caritaswissenschaft besteht aus den Fächern: Caritaswissenschaft, Christliche Gesellschaftslehre, Moraltheologie, sozialarbeiterische Handlungsfelder und methodischen Kursen/Gesprächskompetenz, sowie einer empirischen Diplomarbeit. Ziel des Studiengangs ist die Vermittlung von theologischen und psychosozialen Grundkompetenzen zur Begleitung von leidenden und suchenden Menschen, sowie die Vermittlung von wertorientierten Managementansätzen zur Leitung christlicher Einrichtungen. Schwerpunkte/Besonderheiten Besonderheiten sind die Abteilungen für die Frömmigkeitsgeschichte und Landesgeschichte, für Christliche Archäologie und Kunstgeschichte, die sich mit Entstehung, Ausbildung und den Kommunikationsformen christliche Kunst beschäftigt, und für die Quellenkunde der Theologie des Mittelalters, deren Hauptaufgabe die kritische Edition der lateinischen Werke des mallorquinischen Polygraphen Ramon Lull (1232 bis 1316) ist. Ein weiteres Spezifikum ist der Arbeitsbereich Caritaswissenschaft. Begleitung Die Studienbegleitung für Studierende mit dem Ziel des Pastoralreferenten ist systematisch organisiert und sieht eine kontinuierliche Mitarbeit im Interessenten- bzw. Bewerberkreis vor. Entsprechend wenden sich Lehramtsstudierende an das Lehramtsmentorat. Darüber hinaus bietet die Studienbegleitung Beratung in Fragen allgemeiner beruflicher Orientierung an und vermittelt auf Anfrage auch persönliche geistliche Begleiter. Die Katholische Hochschulgemeinde Freiburg bietet ein sehr umfassendes Programm zu Liturgie und Spiritualität. So gibt es zum Beispiel Angebote zu verschiedenen Tageszeit-Gebeten, eine Gruppe „Neue Religiosität“ oder eine Gemeinschaft Christlichen Lebens, die Exerzitien durchführt. Die vielen Ordenshäuser in der Stadt und im Bistum oder die Diözese selbst sind ebenfalls Anlaufstelle für spirituelle Vertiefung und geistliche oder psychologische Begleitung. Universitäre Einrichtungen Universität: www.uni-freiburg.de Dekanat der Theologischen Fakultät Fachschaft Theologie Zentrum für Studienberatung und Weiterbildung Wohnheime Studentenwerk (SWFR) Alban-Stolz-Haus Collegium Sapientiae Edith-Stein-Haus (ausschließlich für studentische Paare mit Kindern bzw. Alleinerziehende) Thomas-Morus-Burse Studentinnen-Wohnheim St. Luitgard Evangelisches Studentenwohnheim Kirchliche Einrichtungen Erzbischöfliches Ordinariat Freiburg KHG (Kath. Hochschulgemeinde) an der Universität Collegium Borromäum Priesterseminar St. Peter Mentorat für Lehramtsstudierende und Studienbegleitung für Theologiestudierende Diözesanstelle Berufe der Kirche Stand: 04/2009. Sie haben Ergänzungen oder Berichtigungen? Bitte mailen Sie an Webmaster@studienfuehrer-theologie.de. Vielen Dank!
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