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Theologische Fakultät Fulda |
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ALLGEMEINE INFORMATIONEN Stadt/Kultur Fulda geht auf das im Jahr 744 im Auftrag des Bonifatius von Sturmius gegründete Benediktinerkloster zurück, das bald zum Zentrum des östlichen Frankenreiches aufstieg. 1157 erlangte Fulda die Stadtrechte. 1752 wurde die Abtei Fulda zum Bistum erhoben. Im 18. Jahrhundert entstehen die kunsthistorisch bedeutenden barocken Bauten wie Dom, Stadtschloss, Orangerie und die Bibliothek des heutigen Fakultätsgebäudes.Goethe spricht von Fulda als “dem kleinen Rom des Nordens”. Fulda liegt verkehrsgünstig in der Mitte Deutschlands, ca. 100 km entfernt von Frankfurt, Kassel und Würzburg. Fulda ist die Stadt des Heiligen Bonifatius, des “Apostels der Deutschen”, Bistumssitz, Tagungsort der Deutschen Bischofskonferenz, Sitz des Evangelischen Kirchentages. Fulda ist eine der schönsten Barockstädte Deutschlands, das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Osthessens, eine beliebte Kongressstadt und bietet eine große Zahl von Bibliotheken und Museen. Ein ideales Naturumfeld (Rhön und Vogelsberg), ein großes Sportangebot und einer attraktiven Kneipenszene runden das Bild der Stadt ab. Wohnsituation Die Priesteramtskandidaten wohnen in der Regel im Bischöflichen Priesterseminar. Die übrigen Studierenden finden in der Regel ohne größere Probleme kostengünstige Zimmer. Wohnmöglichkeiten gibt es auch in Studentenwohnheimen, die zumeist von Studierenden der Hochschule Fulda bewohnt werden. Kirche am Ort Bekannt ist Fulda unter anderem durch die jährlich stattfindenden Sitzungen der Deutschen Bischofskonferenz, die früher ausschließlich in Fulda tagte. Daher auch ihre traditionelle Bezeichnung „Fuldaer Bischofskonferenz“. Das altehrwürdige Bistum Fulda genießt eine rege kirchliche Sozialisation. Während einzelne Regionen katholisch geprägt sind, sind andere Gegenden durch die Diasporasituation bestimmt. Durch seinen Facettenreichtum wird die ganze Bandbreite des Katholizismus in der Diözese spürbar und lebbar. Geschichte und aktuelle Situation Die Bildungstradition in Fulda begann mit der Errichtung der Klosterschule im Jahr 748, die ihren glanzvollen Höhepunkt unter Hrabanus Maurus erlebte. Dieser ist deshalb auch heute noch Patron der Fakultät, und sein Gedenktag (4. Februar) wird mit einer akademischen Feier begangen. 1571 wurde die Klosterschule durch ein Jesuitenkolleg abgelöst, an dem im Lauf des folgenden Jahrhunderts philosophische und theologische Lehrstühle eingerichtet wurden. Fürstabt Adolf von Dalberg stiftete im Jahr 1734 aufgrund päpstlicher und kaiserlicher Privilegien eine Universität mit vier Fakultäten, die im Zuge der Säkularisation wieder aufgelöst wurde. Die Ausbildung der Fuldaer Diözesanpriester führte seit 1805 die Theologische Lehranstalt des Bischöflichen Priesterseminars fort. Nach der vorübergehenden Schließung des Seminars im Kulturkampf 1874 wurde unter Bischof Kopp die Philosophisch-Theologische Lehranstalt zusammen mit dem Priesterseminar 1886 wieder eröffnet. 1965 wurde die Lehranstalt unter Bischof Bolte zur eigenständigen, vom Priesterseminar getrennten, Philosophisch-Theologischen Hochschule Fulda. Aufgrund langjähriger Bemühungen von Bischof Dr. Eduard Schick wurde mit Wirkung vom 22.12.1978 die Philosophisch-Theologische Hochschule durch die Bildungskongregation der Deutschen Bischofskonferenz zur Theologischen Fakultät erhoben. Sie hat seit dem 23.02.1983 den Status einer staatlich anerkannten wissenschaftlichen Hochschule und führt die Bezeichnung: Theologische Fakultät Fulda – Staatlich anerkannte wissenschaftliche Hochschule. Zur Zeit (Wintersemester 2008/09) zählt die Fakultät ca. 50 vollimmatrikulierte Studierende sowie ca. 80 GasthörerInnen. Zusammen mit dem Katholischen Seminar der Universität Marburg ist die Theologische Fakultät Fulda für die Ausbildung von ca. 200 Studierenden zuständig. Aufbau der Fakultät Biblische Theologie Historische Theologie Systematischer Bereich Praktische Theologie Studiengänge/Abschlüsse
1. Diplomstudiengang
Schwerpunkte/Besonderheiten Die Fakultät ermöglicht bei ca. 50 Studierenden und 10 Lehrstühlen eine intensive Begleitung der Studierenden. Ein intensives Sprachangebot erleichtert den Erwerb der Kenntnisse der alten Sprachen. Immer studieren hier Menschen verschiedener Nationen und Kontinente. Die Bibliothek des Priesterseminars als wissenschaftliche Hauptbibliothek der Fakultät bietet in ihrer überdurchschnittlichen Ausstattung - auch im Bereich laufender Zeitschriften - ideale Bedingungen wissenschaftlichen Arbeitens. Ausdrücklich pflegt die Fakultät die Nähe zum ortskirchenlichen Handeln. Mit den Vortragsreihen des Kontaktstudiums, der Akademie zum Beginn des Studienjahres, zu Hrabanus Maurus und dem Symposion im Sommersemester finden weitere attraktive Veranstaltungen statt. Das nahe gelegene Kirchenmusikinstitut bietet die von vielen Studierenden genutzte Möglichkeit, die C-Ausbildung für den nebenberuflichen kirchenmusikalischen Dienst zu absolvieren. Auch die Hochschule Fulda eröffnet weitere Bildungsmöglichkeiten. Grundlegende und aktuelle Infos gibt es immer auf der Fakultätshomepage. Einrichtungen der Fakultät Homepage der Fakultät: http://www.thf-fulda.de Theologische Fakultät Fulda AStA der Theologische Fakultät Fulda Studienberatung Wohnheime Studentenwerk Gießen, AöR Kirchliche Einrichtungen Bischöfliches Generalvikariat Fulda Bischöfliches Priesterseminar der Diözese Fulda Diözesanstelle Berufe der Kirche im Bistum Fulda Stand: 04/2009. Sie haben Ergänzungen oder Berichtigungen? Bitte mailen Sie an Webmaster@studienfuehrer-theologie.de. Vielen Dank!
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