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Philosophisch-Theologische Hochschule Heiligenkreuz |
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ALLGEMEINE INFORMATIONEN Stadt/Kultur Die Zisterzienserabtei Stift Heiligenkreuz liegt etwa 15 km westlich von Wien mitten im Wienerwald. Gründer des Stiftes ist der babenbergische Markgraf Leopold III. der Heilige, der seiner Dynastie hier eine Grablege schaffen wollte. Die Gründung erfolgte 1133 auf Bitten seines Sohnes Otto, des späteren Bischofs von Freising, der selbst Mönch im französischen Morimond geworden war. Das Kloster hütet die größte Kreuzreliquie nördlich der Alpen, die 1188 von Leopold V. geschenkt wurde. Es stellt das einzige Zisterzienserkloster dar, das seit seiner Gründung ohne Unterbrechung besteht. Die wirtschaftliche Grundlage des Klosters sind heute Land- und Forstwirtschaft sowie Weinbau und Tourismus. Wohnsituation Die Hörerschaft besteht zum überwiegenden Teil aus Ordensleuten, die im Stift wohnen, und aus Seminaristen, die in dem überdiözesanen Priesterseminar „Collegium Rudolphinum“ leben. Andere finden Unterkunft zu günstigen Preisen in umliegenden Frauenklöstern und in Privatquartieren in der ländlichen Umgebung. Kirche am Ort Die kirchliche Situation in der Umgebung wird von dem volkstümlich-katholischen Leben rund um das Stift Heiligenkreuz geprägt, das jährlich von 180.000 Touristen besucht wird. Zugleich macht sich die Nähe zu Wien bemerkbar, von wo viele zu der stilvollen Gottesdiensten der Zisterzienser strömen. Die Mönche pflegen gemäß der Ordenstradition den gregorianischen Choral und die feierliche Liturgie. In den letzten Jahren gibt es einen regelrechten Boom an Eintritten, sodass 1988 ein neues Kloster in Bochum gegründet werden konnte; derzeit ist eine Klostergründung in Sri Lanka projektiert. Die Zahl der Mönche ist in den letzten 20 Jahren auf 70 (2005) gestiegen, damit hat das Stift den höchsten Personalstand seit 200 Jahren. In den jüngsten Zeit hat sich um das Stift auch eine lebendige Jugendarbeit entwickelt, es gibt geistliche Veranstaltungen für Jugendliche wie etwa eine monatliche Jugendvigil, zu der regelmäßig hunderte Jugendliche zusammenströmen. Das Stift wird auch von vielen Gruppen als Tagungsort und Spiritualitätsoase frequentiert. Die Seminaristen des überdiözesanen Priesterseminars „Collegium Rudolphinum“, das von der Diözese Regensburg geleitet wird, haben ihre eigenes Seminargebäude und ihre eigene Tagesordnung. Mittlerweile studieren viele Studenten aus anderen Zisterzienserklöster der ganzen Welt in Heiligenkreuz, ebenso wird die Hochschule von Studenten aus neuen Ordensgemeinschaften und Movimenti frequentiert. An hohen Feiertagen feiern die Mönche gemeinsam mit den Seminaristen und den Studentinnen und Studenten der Hochschule. Geschichte und aktuelle Situation Die Ursprünge der Hochschule können schon in der Gründung des Zisterzienserklosters Heiligenkreuz 1133 gesehen werden, da hier von Anfang an die Mönche in der Theologie ausgebildet wurden. Nach einer wechselvollen Geschichte kam es im Jahr 1802 zur Aufnahme des Lehrbetriebs einer eigenen philosophisch-theologischen Hauslehranstalt. 1976 erfolgte eine Neuordnung der Studien, die einen überraschenden Aufschwung, eine vermehrte Hörer- und Professorenzahl und neue Vorlesungs- und Verwaltungsräume erbrachte. Die Hochschule ist seither in einem ehemaligen gotischen Wirtschaftshof, der um 1714 eine barocke Ausgestaltung erfuhr, untergebracht. Im Rahmen des 200-Jahr-Jubiläums der Hochschule im Jahre 2002 gelang eine noch bessere Integration der Hochschule in die akademische Studienlandschaft Österreichs mit einer Profilierung der Heiligenkreuzer Studienpläne unter dem Schwerpunkt der Verbindung von Theologie und Spiritualität. Die Philosophisch-Theologische Hochschule Heiligenkreuz ist heute die einzige aktive und die älteste bestehende Ordenshochschule Österreichs. Sie bietet das Diplomstudium der Fachtheologie nach den staatlichen Normen; das Studium ist staatlich anerkannt und schließt dem „Magister theologiae“. Der Studentenalltag in Heiligenkreuz ist familiär, leicht überschaubar, abgeschieden und stark geprägt vom klösterlichen Umfeld. Das Stift Heiligenkreuz bildet den Campus. Die Laien, die studieren, müssen sich schon wegen der Anwesenheitspflicht, in der Umgebung Quartiere besorgen. Einige (wenige) Busverbindungen bestehen; die Innenstadt von Wien ist mit dem Auto in nur 30 Minuten zu erreichen. Die nächste U-Bahn-Station in Siebenhirten ist über die Autobahn nur 10 Minuten entfernt! Von den ca. 140 Studentinnen und Studenten sind 80% Ordensleute und Priesteramtskandidaten. Laientheologen sind auch vertreten, darunter auch Studentinnen. Alle Studentinnen und Studenten müssen sich persönlich um einen Studienplatz bewerben. Aufbau der Fakultät Alttestamentliche Bibelwissenschaft Studiengänge/Abschlüsse Voraussetzungen: Abitur bzw. Studienberechtigungsprüfung, Latein und Griechisch
● Es gibt nur die Studienrichtung „Katholische Fachtheologie“ als 10-semestriges Diplomstudium mit Studienabschluss „Magister theologiae“ ● Einjährige Vorbereitung auf die Studienberechtigungsprüfung an der Universität Wien, seit 2004 auch für nicht-österreichische EU-Bürger möglich. Die Studienberechtigungsprüfung ermöglich das ordentliche Studium. ● „Dritter Bildungsweg“ als rein kirchlich anerkanntes Studium für spätberufene Priesteramtskandidaten und Ordensleute, die weder Abitur noch Studienberechtigungsprüfung haben ● Da keine Studienrichtung „Religionspädagogik“ eingerichtet ist, ist ein 3-semestriger „Hochschullehrgang Religionspädagogik“ in den 2. Studienabschnitt integriert Schwerpunkte/Besonderheiten Das Schwergewicht der Philosophisch-Theologischen Hochschule Heiligenkreuz liegt heute bei der intellektuellen und gesamtmenschlichen Heranbildung von Priesterkandidaten in ausgewogener Förderung ihrer menschlichen, sittlichen, geistlichen und intellektueller Anlagen. Darüber hinaus will sie in besonderer Weise der Theologie und Spiritualität des Ordens- und Priesterlebens dienen, wozu auch die Lage mitten im Wienerwald, und doch in unmittelbarer Nähe zur Großstadt Wien ihr übriges tut. Latein und Griechisch bilden einen weiteren Schwerpunkt. Das Studium ist von einer gläubigen kirchlichen Gesinnung getragen. Das „Sentire cum Ecclesia“ wird schon dadurch deutlich, dass zwei Weihbischöfe dem Professorenkollegium angehören. Da in der Priesterausbildung auch die Disziplin eine Rolle spielt, gilt für alle Vorlesungen grundsätzlich Anwesenheitspflicht. Am Ende jedes Semesters sind aus allen Gegenständen „Lehrveranstaltungsprüfungen“ abzulegen. Begleitung Begleitung, sei sie akademisch oder geistlich, ist geboten durch die lehrenden Patres, die im Stift wohnen. Aber auch die übrigen Professorinnen und Professoren pflegen einen familiären Umgang mit den Studierenden und bilden einen festen Teil der Hochschulgemeinschaft. Hochschule: www.stift-heiligenkreuz.at unter “Hochschule” Phil.-Theol. Hochschule Heiligenkreuz Internationales Priesterseminar Stand: 04/2009. Sie haben Ergänzungen oder Berichtigungen? Bitte mailen Sie an Webmaster@studienfuehrer-theologie.de. Vielen Dank!
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