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Leopold-Franzens-Universität Innsbruck |
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ALLGEMEINE INFORMATIONEN Stadt/Kultur „Innsbruck liegt herrlich“, notierte Johann Wolfgang Goethe auf seiner Italienreise 1816/1817 und bringt dabei die besondere Lage der Stadt an Inn und Karwendel-Gebirge auf den Punkt. Fast zwei Jahrhunderte nach diesem „klassisch-touristischen“ PR-Vermerk im Reisetagebuch des großen deutschen Dichterfürsten präsentiert sich Tirols Landeshauptstadt als Verwaltungs- und Wirtschaftszentrum, Universitäts-, Kongress- und Kulturstadt sowie als Sport- und Tourismusmetropole mit 130.000 Einwohnern. Universität Die Universität Innsbruck ist an drei Standorten angesiedelt; zwei davon inklusive der Theologischen Fakultät befinden sich im Stadtzentrum, einer am westlichen Stadtrand. Die etwa 20.000 Studierenden verteilen sich auf 15 Fakultäten. Die ehemalige Medizinische Fakultät wurde von der Leopold-Franzens-Universität abgetrennt und als Medizinische Universität Innsbruck eingerichtet. Wohnsituation Wohnraum in Innsbruck ist teuer. Erschwerend kommt hinzu, dass es nur wenige Wohnheimplätze gibt. Die Österreichische Hochschülerschaft, die Vertretung der Studierenden an der Universität, vermittelt via Internet Zimmer und Wohnungen an Studierende. Kirche am Ort Innsbruck ist der Sitz des Bischofs der Diözese Innsbruck. Die Diözese umfasst einen Großteil des österreichischen Bundeslandes Tirol inklusive Osttirol, ein kleiner Teil Nordtirols gehört zur Erzdiözese Salzburg. Die Bevölkerung Tirols ist zum überwiegenden Teil katholisch; evangelische Christen stellen eine absolute Minderheit dar, Muslime bilden mittlerweile die zweitgrößte Religionsgemeinschaft in Tirol. Geschichte und aktuelle Situation Die Vorgeschichte der Universität und ihrer Theologischen Fakultät beginnt damit, dass der hl. Petrus Canisius als Provinzial der Jesuiten 1562 ein Kollegium mit einem Gymnasium eröffnete. Ein Jahrhundert später, im Jahr 1699, wurde die Universität mit der Theologischen Fakultät gegründet. Nach turbulenten Zeiten während der Aufklärung, dem Josephinismus und napoleonischen Einfluss, die die Schließung der Universität mit sich brachten, wurde sie 1826 wieder hergestellt, anfangs jedoch ohne Theologische Fakultät. Die von den Jesuiten geführte Katholisch-Theologische Fakultät Innsbruck kann auf eine Geschichte mit weltbekannten Namen und einer seit langem internationalen Hörerschaft zurückblicken. Die Renovierung der zentral gelegenen Gebäude konnte 1999 abgeschlossen werden. Die Neuordnung der Institute mit ihren jeweiligen Profilen wurde in einem ersten Schritt 1999 und in einem weiteren 2006 vollzogen, ein neuer Fakultätsentwicklungsplan wurde im März 2005 erarbeitet. Die nach dem UniStG 97 entworfenen Studienpläne sind im Wintersemester 2002/03 in Kraft getreten, eine neuerliche Studienplanreform nach dem Bologna-Prozess ist vorgeschrieben und wird im Wintersemester 2009/10 in Kraft treten. Nachdem im Wintersemester 1999/2000 noch über 1.000 Studierende eingeschrieben waren, reduzierte sich ihre Anzahl durch die Einführung von Studiengebühren in Österreich auf im Wintersemester 2008/09 756. Ab dem Sommersemester 2009 entfallen die Studiengebühren wieder für diejenigen Studierenden, die innerhalb der Regelstudienzeit plus 2 Toleranzsemester studieren. . Aufbau der Fakultät Institut für Bibelwissenschaften und Historische Theoloige Institut für Christliche Philosophie Institut für Praktische Theologie Institut für Systematische Theologie
Studiengänge/Abschlüsse
Schwerpunkte/Besonderheiten Die jesuitische Eigenart der Fakultät zeigt sich an dem Grundanliegen, die Verkündigung des Glaubens mit dem Eintreten für weltweite Gerechtigkeit und die Inkulturation von Glaube und Gerechtigkeit mit dem interreligiösem Dialog zu verbinden. Weitere Besonderheiten der Fakultät stellen die Betonung der Philosophie und der Systematischen Theologie dar. Die Studienmöglichkeiten werden durch Universitätslehrgänge wie zum Thema „Kommunikative Theologie“ ergänzt. Begleitung Das Begegnungszentrum ist ein Treffpunkt für Theologiestudierende in Innsbruck. Es möchte ein Ort der spirituellen Beheimatung sein und als Anlaufstelle für Theologiestudierende dienen. Zudem bietet es die Möglichkeit der Studienbegleitung, des Austausches und der Erdung der gelernten Theologie. Außerdem ist es ein Ort der Berufsvorbereitung: Die diözesanen Referate im Zentrum ermöglichen durch ihre Angebote die Erfüllung der von den Diözesen eingeforderten Anstellungsbedingungen. Alle Angehörigen der Universität Innsbruck gehören der Universitätspfarre St. Clemens an. Träger der Hochschulgemeinde ist die Katholische Hochschuljugend. Universitäre Einrichtungen Universität: www.uibk.ac.at Büro des Dekans der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck Fakultätsvertretung der Studierenden der Theologischen Fakultät Wohnungs- und Arbeitsreferat der ÖH
Bischöfliches Ordinariat der Diözese Innsbruck Ausbildungs- und Begegnungszentrum für Theologiestudierende Priesterseminar der Diözesen Innsbruck und Feldkirch Collegium Canisianum Stand: 11/2010. Sie haben Ergänzungen oder Berichtigungen? Bitte mailen Sie an Webmaster@studienfuehrer-theologie.de. Vielen Dank!
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