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Katholisch-Theologische Privatuniversität Linz |
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ALLGEMEINE INFORMATIONEN Stadt/Kultur Linz ist die Hauptstadt Oberösterreichs mit 203.000 Einwohnern. Sie ist wichtiger Industriestandort und zeichnet sich durch eine Vielzahl von kulturellen Aktivitäten aus. Die Landschaft um Linz ist vielgestaltig und abwechslungsreich: Hochflächen, tiefe Täler, das Linzer Becken und die Linzer Pforte, das enge Tal der Donau, schaffen eine beeindruckende Umgebung. Der Raum Linz weist bereits seit dem 4. Jahrtausend v. Chr. Eine kontinuierliche Besiedlung auf. Die Römer errichteten hier im 1. Jahrhundert n. Chr. ein Kastell mit dem Namen Lentia. 1490 wurde Linz erstmals als Landeshauptstadt von Österreich ob der Enns bezeichnet. Von 1489 bis 1493 war die Stadt die Residenz von Kaiser Friedrich III., der von hier aus über das römisch-deutsche Reich herrschte. Bis in das 20. Jahrhundert war Linz eine Provinzstadt mit einer von Klein- und Mittelbetrieben geprägten Wirtschaftsstruktur. Wesentliche Impulse für die Stadtentwicklung gaben der Salzhandel auf überregional bedeutenden Jahrmärkten und die vor allem im 18. Jahrhundert blühende Textilindustrie. Nach 1945 machten sich die demokratischen Politiker daran, aus den Trümmern der einstigen “Führerstadt” eine moderne Industrie- und Kulturstadt aufzubauen. Heute ist Linz das zweitgrößte Wirtschaftszentrum Österreichs. Betriebe von Weltruf finden ebenso internationale Beachtung wie die kulturellen Großereignisse Ars Electronica und Brucknerfest. Universität Die Katholisch-Theologische Privatuniversität ist die einzige Theologische Fakultät Österreichs in kirchlicher Trägerschaft, zugleich die älteste der „Hohen Schulen“ von Linz. Zunächst als diözesane Lehranstalt geführt, lief sie später unter der Bezeichnung „Philosophisch-Theologische Hochschule Linz“ und wurde 1978 vom Apostolischen Stuhl in Rom nach kanonischem Recht errichtet. Damit erhielt sie das autonome Recht zur Verleihung akademischer Grade, die bisher im Rahmen der völkergewohnheitsrechtlichen Fortschreibung des Österreichischen Konkordates (1933/34) staatlich anerkannt wurden, seit dem Jahr 2000 aber aufgrund der Akkreditierung als (erste österreichische) Privatuniversität generelle Anerkennung finden. Neben der Privatuniversität sind in Linz die Johannes-Kepler-Universität, die Hochschule für künstlerische und industrielle Gestaltung und das Brucknerkonservatorium für Musik angesiedelt. Wohnsituation Durch die zahlreichen Studierendenheime gibt es viele freie Zimmer und auch sonst kaum Schwierigkeiten, günstig Wohnraum zu finden. Kirche am Ort Die Diözese Linz wurde 1783/85 errichtet. Durch die enge Verbindung zur Diözese, die sich auch in der Trägerschaft ausdrückt, gibt es ein gutes Miteinander. Weitere kirchliche Einrichtungen sind die Pädagogische Akademie und das Religionspädagogische Institut, die künftig als Pädagogische Hochschule geführt werden sollen. Geschichte und aktuelle Situation Die um die Mitte des 16. Jahrhunderts gegründete und 1629 im Zuge der Gegenreformation von den Patres der Gesellschaft Jesu übernommene Landschaftsschule in Linz wurde 1669 um das „Studium philosophicum und das Jus canonicum“ erweitert. Das Ende des Josephinismus führt 1850 zur Umwandlung der staatlichen „K.K. Studienanstalt für Theologie“ in eine bischöfliche Diözesanlehranstalt, die 1853 in die Räume des Priesterseminars verlegt wurde. Mit Zustimmung der Österreichischen Bischofskonferenz und nach Rücksprache mit den zuständigen staatlichen Stellen führte die ehemalige Philosophisch-Theologische Lehranstalt Linz seit 1971 den Namen „Philosophisch-Theologische Hochschule der Diözese Linz“. Seit Sommer 2000 ist sie als erste Privatuniversität Österreichs akkreditiert und führt die Bezeichnung „Katholisch-Theologische Privatuniversität Linz“ (KTU Linz). Die Fakultät befindet sich im Gegensatz zur staatlichen Johannes-Kepler-Universität im unmittelbaren Zentrum von Linz, womit die Wege zu den Studierendenheimen allerdings weit sind. Im Wintersemester 2002/2003 waren 345 Studierende immatrikuliert; trotz Einführung eines (geringen) Studienbeitrages zeugt die Studierendenzahl von gleichbleibendem Interesse. Aufbau der Fakultät Institut für Bibelwissenschaft des Alten Testamentes Studiengänge/Abschlüsse
Schwerpunkte/Besonderheiten Mit der Theologisch-praktischen Quartalschrift gibt die Universität die zweitälteste deutschsprachige theologische Zeitschrift heraus. Eine weitere Besonderheit ist das der Privatuniversität angegliederte Institut für Caritaswissenschaft, dass 1999 errichtet wurde. Zielsetzung ist die caritaswissenschaftliche Forschung und entsprechende Lehre, die Fortbildungsangebote für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus dem Bereich kirchlicher sozialer Arbeit mit beinhaltet, die Begleitung der praktischen Caritasarbeit, die Betreuung einer „Caritas-Bibliothek“ und einer Dokumentationsstelle der Caritas Österreich und die fachliche Unterstützung für die Caritas in den Kirchen des ehemaligen Ostblocks. Besondere Aktivitäten setzt auch das Institut für Kunst, das sich als eine der ganz wenigen Einrichtungen innerhalb einer Theologischen Fakultät speziell mit moderner Kunst auseinandersetzt und gute Kontakte zur Linzer Kunstuniversität pflegt. Jährlich organisiert die KTU Linz in Kooperation mit Medien und dem Ökumenischen Rat der Kirchen Österreichs eine „Ökumenische Sommerakademie“ für einen mehrtägigen interdisziplinären Gedankenaustausch internationaler Gelehrter und Religionsrepräsentanten. Begleitung Im Referat Laientheologen und Laientheologinnen im Bischöflichen Ordinariat laufen alle Agenda zusammen, die Theologiestudierende der Diözese Linz mit der Option auf einen kirchlichen Beruf betreffen (Ausbildungsbegleitung). Ebenso werden mit großer Aufmerksamkeit die Entwicklungen und die Rahmenbedingungen für kirchliche Seelsorgeberufe verfolgt und in den verschiedenen Gremien zur Sprache gebracht. Das Referat ist auch zuständig für jene Studierende, die später als ReligionslehrerInnen in den Schuldienst treten wollen. Auch für sie gelten dieselben Regelungen der Studien- und Ausbildungsbegleitung. Um eine gute Zusammenarbeit mit der Theologischen Fakultät und dem Priesterseminar ist das Referat bemüht. Das Zentrum der Theologiestudierenden ist eine Plattform für alle Theologiestudierenden der KTU Linz als studienbegleitendes Angebot der Diözese. Universitäre Einrichtungen Universität: www.ktu-linz.ac.at Katholisch-Theologische Privatuniversität Linz Studierendenvertretung der Katholisch-Theologischen Privatuniversität Linz Kirchliche Einrichtungen Bischöfliches Ordinariat der Diözese Linz Zentrum der Theologiestudierenden Bischöfliches Priesterseminar der Diözese Linz Stand: 04/2009. Sie haben Ergänzungen oder Berichtigungen? Bitte mailen Sie an Webmaster@studienfuehrer-theologie.de. Vielen Dank!
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